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So kannst du richtig Geld sparen

20. November 2018mintmornings

 

Spartipps gibt es im Internet oder von Freunden und Bekannten reichlich – leider ist nicht jeder Spartipp für einen persönlich umsetzbar.
Oftmals wird angeraten ein zweites Sparkonto einzurichten oder jeden Monat einen bestimmten Betrag in Umschlägen zu sammeln.
Häufig wird auch geraten weniger auswärts zu speisen und anstatt einem Coffee to go zu kaufen lieber eine Thermoskanne mitzunehmen.

Während diese Tipps sicherlich alle gut und sinnvoll sind, sind Sie allerdings nur umsetzbar, wenn man bereits einen bestimmten Lebensstil lebt und ein gewisses monatliches Gehalt zur Verfügung hat, von dem man einen Teil sparen kann.

Was aber, wenn das Geld gerade so für die Fixkosten reicht?
Viele Schüler, Studenten, Alleinerziehende, Angestellte in gewissen Bereichen, gesundheitlich eingeschränkte Menschen oder Alleinerziehende müssen mit einem geringen Budget auskommen.
In diesem Fall ist es schlichtweg nicht möglich, bestimmte Beträge anzusparen und ständig auswärts essen geht man sowieso nicht.

Daher möchte ich euch heute Methoden vorstellen, mit denen ihr tatsächlich Geld einsparen könnt, auch wenn ihr nur ein geringes monatliches Budget zur Verfügung habt.

 

Spartipps – wie ihr wirklich Geld einsparen könnt

 

Preisvergleich über Vergleichsportale

Sobald man in einer eigenen Wohnung wohnt, fallen Fixkosten für Heizung oder Strom an.
Dazu kommen oftmals Versicherung für das Auto oder eine Haftpflichtversicherung.
Hier macht es richtig Sinn einen Preisvergleich anzustellen und die für einen persönlich besten Deals zu finden.
Als wir in unsere Stadtwohnung gezogen sind, haben wir vorab Preisvergleiche bei check24 durchgeführt und konnten insgesamt monatlich um die 50€ einsparen.
Alternativ gibt es auch andere Vergleichsportale, die ich persönlich aber noch nicht genutzt habe.
Die Handhabe war bei uns sehr einfach, also keine Angst vor einem möglichen Anbieterwechsel.

 

Alte Verträge kündigen

Manchmal verpasst man es laufende Verträge zu kündigen.
Fragt euch zuerst, ob ihr diesen Vertrag wirklich nutzt und braucht.
Besonders bei Handyverträgen solltet ihr euch die Frage stellen, ob es ein Vertrag und ein neues Handy alle zwei Jahre sein muss.
Ich nutze noch immer mein Iphone 5 und bin damit bisher noch immer zufrieden, da es weiterhin zuverlässig funktioniert.
Daher habe ich mich für eine Prepaid Option entschieden und zahle für ausschließlich Internet 2€ monatlich.
Wenn ihr viel unterwegs seid, müsste ihr natürlich auch bei Prepaid mehr einplanen, da das Datenvolumen ansonsten schnell aufgebraucht ist.

Eine Vertragskündigung macht unter Umständen auch Sinn, wenn ihr eigentlich bei dem jeweilgen Dienstleister bleiben wollt.
Häufig ändern sich Konditionen und Vertragsmöglichkeiten, so dass ihr bei Kündigung voraussichtlich vom Anbieter angerufen werden und euch bessere Konditionen angeboten werden, sofern ihr euch für das Bleiben entscheidet.

Nachdem wir unseren Stromanbieter gewechselt haben, wurden wir vom vorherigen Anbieter angerufen und uns wurde ein gleichwertiger Vertrag angeboten, obwohl wir vorher monatlich ca. 30€ mehr bezahlt haben.
Auch bei Handyverträgen wird einem häufig an Anreiz zum Bleiben angeboten.
Es lohnt sich also eine Kündigung zu senden oder zumindest nach besseren Konditionen zu fragen.

Hinweis: Bei kleinen Händlern, Startups und kleinen Dienstanbietern ist ein derartiges Vorgehen schwierig, da diese gar nicht über den finanziellen Spielraum verfügen.
Ich würde daher nur bei großen Anbietern nach besseren Konditionen fragen.

 

Cashbackpunkte und Coupons nutzen

Die wohl zwei größten Anbieter für das Sammeln von Cashback Punkten sind Payback und die Deutschlandcard.
Ich nutze beide Karten in Verbindungen mit den jeweiligen Apps (bzw. Coupons).
Nutzt man die Mehrfachpunkte der Coupons und kauft häufiger in teilnehmenden Läden ein, kann man einen nennenswerten Betrag an Punkten sammeln.

Persönlich nutze ich am liebsten Payback, da ich häufig bei Penny und dm tätige.
Nach Möglichkeit time ich meine Einkäufe so, dass ich die Mehrfachpunkte gut ausnutzen kann.

Natürlich muss man sich darüber bewusst sein, dass bei Nutzung etwaiger Karten und Punktesysteme Daten gesammelt werden.
Mich persönlich stört das bei den alltäglichen Einkäufen nicht. Aber hierüber sollte man sich im Klaren sein.

Ich nutze die angesammelten Punkte gerne, um mir davon etwas zu gönnen, was ich mir ansonsten nicht leisten würde oder was nicht zu meinen monatlichen festen Einkäufen zählt wie z.B. einen schönen Nagellack oder eine Gesichtsmaske.
Kosmetikprodukte habe ich mir die letzten Jahre z.B. fast ausschließlich über Punkte finanziert und somit diesbezüglich kaum Ausgaben gehabt.
Es ist jedes Mal so, als ob man einen Gutschein geschenkt bekommen hat.
Auch um Geschenke zu kaufen, habe ich schon Punkte eingelöst und somit geringere Direktausgaben zu finanziell schwierigeren Zeiten wie der Weihnachtszeit gehabt.

 

Foodsharing

Über Foodsharing habe ich bereits in einem separaten Blogpost berichtet.
Es handelt sich dabei um einen ehrenamtlichen Verein, der überschüssige Lebensmittel von Supermärkten, Gemüseläden, Bäckereien und Restaurants abholt, welche ansonsten am Tagesende in der Mülltonne entsorgt werden würden.

Bei Foodsharing steht der Gedanke die Lebensmittelverschwendung einzudämmen und essbare Lebensmitte vor der Tonne zu retten natürlich im Vordergrund.

Dennoch kann die Einzelperson durch die Mitarbeit einen guten Betrag an monatlichen Kosten für Essen und Getränke einsparen.
Man rettet Lebensmittel vor der Mülltonne, engagiert sich ehrenamtlich und kann als positiven Nebeneffekt die Kosten für die eigene Ernährung senken.

Wieviel man sparen kann ist natürlich absolut abhängig von den Abholstellen, der Abholhäufigkeit und den eigenen Ernährungsvorstellungen.
Ich hole meist 1-2 mal die Woche bei einer Bäckerei und einem Supermarkt Lebensmittel ab.
Die Mengen und die Zusammenstellung der Lebensmittel kann stark variieren, sodass die Einsparungen auch nur schwer zu nennen sind.
Im Schnitt spare ich monatlich vermutlich zwischen 20-50€ an Einkaufskosten.

In größeren Städten wie Köln oder Berlin gibt es mittlerweile übrigens auch Läden, in denen ihr gerettete Lebensmittel günstig erwerben könnt.

 

Die örtliche Bibliothek nutzen

Die größeren Bibliotheken bieten neben Büchern zumeist auch die Möglichkeit DVDs, CDs, Hörbücher und PC bzw. Konsolenspiele auszuleihen.
Ihr könnt richtig Geld sparen, indem ihr das Angebot der Bibliothek gut nutzt und euch somit teure Neuanschaffungen oder Leihgebühren spart.
Meist kann man einen Jahrespass für die Bibliothek erwerben. In meiner Stadt kostet die Mitgliedschaft für das gesamte Jahr 24€ und ich leihe regelmäßig vor allen Dingen DVDs und Bücher aus.
Insbesondere Sachbücher oder Fachbücher können ganz schön teuer sein, hier sind die meisten Bibliotheken super ausgestattet.

Teilt euch die Netflix und Amazon Prime Video Gebühren

Ihr könnt die Kosten für ein Streaming Abo mit einem guten Freund oder Verwandten teilen.
Das ganze ist legal, denn laut Bedingungen könnt ihr je nach Abovariante zeitgleich über verschiedene Endgeräte auf das Streamingangebot zugreifen.
Hierbei ist es egal, ob die Endgeräte in einem Haushalt stehen. Es geht lediglich um die Maximalzahl der gleichzeitigen Nutzung des Streamingangebotes.
Wir teilen uns ein Amazon Prime Video Abo mit einem guten Freund.
Bevor ihr ein Abo abschließt, könnt ihr auf Netflix übrigens auch einen Testmonat in Anspruch nehmen.

 

Angebote vergleichen und zuschlagen

In allen Supermärkten und auch bei Rossmann gibt es ständig Angebote.
Ich schaue vor dem Einkauf kurz online, ob es irgendwo für mich interessante Produkte im Angebot gibt.
Ich laufe nicht wegen einem Einkauf in fünf verschiedene Läden um ein paar Cent zu sparen. Aber manchmal entscheide ich je nach passendem Angebot, in welche Läden ich gehe und stimme meinen Einkauf ein wenig darauf ab.
Wenn Produkte besonders günstig im Angebot und haltbar sind, nehme ich gleich einen kleinen Vorrat mit.

 

 

*Unbezahlte Werbung, da Namensnennung

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